Niedrigenergiehaus:
Diese Häuser weisen einem Heizwärmebedarf von ca. 40 kWh pro m² Bruttogeschossfläche und Jahr auf, Grenzwerte sind in den Wohnbauförderungsrichtlinien festgelegt. Sie zeichnen sich durch eine gute Wärmedämmung der Gebäudehülle aus, es ergibt sich ein angenehmes Raumklima, das sich erforderlichenfalls durch kontrollierte Wohnraumbelüf-
tung steuern lässt.
U-Werte: Wand um 0,2W/m²K, Fenster um 1,1W/m²K
 
Passivhaus:
In Passivhäusern werden in allen Jahreszeiten behagliche Temperaturen ohne aktives Heiz- bzw. Klimatisierungssystem erreicht. Erreicht wird dies durch permanent zugeführte, gefilterte Frischluft, und hocheffiziente Wärmerückgewinnung. Der Bau ist eine wärmetechnisch optimierte Kon-
struktion.
U-Werte: Wand um 0,10 bis 0,15 W/m²K, Fenster höchstens 0,8 W/m²K
 
Massivhaus:
Ein in massiver Bauweise errichtetes Gebäude ist gegenüber einem Fertighaus aus mehreren Gründen vorzuziehen. Der durch individuelle Planung festgelegte Grundriss bietet den sprichwörtlichen Raum für Ideen, Fertigteilhäuser sind hierbei bei weitem nicht so flexibel, wie oft dargestellt. Auch nach statischen Gesichtspunkten gesehen sind Massivhäuser den nach minimalen Erfordernissen gefertigten „Häusern von der Stange” deutlich überlegen.